US-Investmentbank : JP Morgan glänzt
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New York - Das starke Abschneiden des führenden US-Finanzkonzerns JP Morgan Chase nährt die Hoffnung auf eine Gesundung der amerikanischen Wirtschaft. Das Geschäft zog zu Jahresbeginn merklich an, der Gewinn schnellte nach oben. Vor allem aber registrierte JP Morgan weniger Kreditausfälle. Die wirtschaftliche Situation bessere sich zusehends, sagte Bankchef Jamie Dimon am Mittwoch in New York. Dies werde in einer „starken Erholung“ gipfeln.
JP Morgan verdiente im ersten Quartal unter dem Strich 3,3 Milliarden Dollar. Im Vorjahreszeitraum waren es 2,1 Milliarden Dollar. Wie schon 2009 war es das Investmentbanking, das Geld brachte. Analysten hatten nicht mit einem derart guten Ergebnis gerechnet. „Jamie Dimon hat es schon wieder getan“, kommentierte ein Analyst das gute Händchen des Bankchefs.
JP Morgan gehört zu den Gewinnern der Finanzkrise. In einer Zeit, in der andere Institute taumelten, schrieb der weitverzweigte Konzern noch solide Gewinne. In keinem einzigen Quartal verlor die Bank Geld. JP Morgan kaufte die angeschlagene Investmentbank Bear Stearns sowie die zusammengebrochene Sparkasse Washington Mutual und stieg so zur unangefochtenen Nummer eins an der Wall Street auf. Entsprechend gewichtig ist die Zwischenbilanz.